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Tony Munzlinger, geboren 1934 in Wittlich an der Mosel, und wie Tony selber sagt, in der Mosel.
Als Künstler ist er das, was man einen Autodidakten nennt. Er hat weder eine Hochschule der Künste besucht, noch die künstlerische Lehre in einem privaten Atelier genossen. Das Elternhaus unterstützte trotz einiger Vorbehalte seine zeichnerische Leidenschaft obwohl diese Ihm nahelegten, doch einen ehrbaren Beruf anzustreben.
Sporadisch ließ er sich von Hans Scherl, einem Bildhauer und Künstler seiner Heimatstadt Wittlich in der Technik des Zeichnens unterrichten. Später vermittelte Ihm ein Maler von Eifel und Mosellandschaften, ebenfalls aus seiner Heimatstadt wertvolle Anregungen, womöglich nicht in erster Linie als Künstler, aber unübliche Kleidung wie auch der eigenständige Lebenswandel übten eine hohe Anziehungskraft auf Ihn aus. |
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In seinem erlernten Beruf war Tony Munzlinger erfolgreich; er eröffnete sogar das erste Büro der Air France in Köln, das Zeichnen allerdings vergaß er nicht, im Gegenteil - er vervollkommnete vielmehr seine Fertigkeit immer weiter. Damit erschöpften sich aber seine Beziehungen zur Kunst keineswegs, denn schon als Kind hatte er sich Geld mit musikalischen Darbietungen verdient und als Jazzer von beträchtlichem Geschick nicht geringe Anerkennung erworben. Zahlreiche seiner damaligen Zeichnungen drehten sich um musikalische Themen, wie auch später die Musik ihm, obwohl er sie nur noch selten praktizierte, beständige Ideen und Motive lieferte. Doch eine neue berufliche Perspektive verschaffte dem unermütlichen Freizeitzeichner eine Zusammenstellung von Zeichnungen, die allesamt um das Thema des Todes kreisten. |
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Diese Serie sendete Munzlinger an den damals renomierten Verlag Bärmeier & Nikel in Frankfurt sendet und attachiert Ihnen ein launiges Anschreiben: "Ich erlaube mir, Ihnen einen größeren Posten Leichen zu übersenden. Nach eingehendem Studium der Marktlage bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß ein gleichmäßig steigender Bedarf an diesem Spezialartikel besteht...". Munzlinger hoffte, den bekannten Verlag, der die zeitweise einflußreiche Satire-Zeitschrift "Pardon" herausgab, für seine zeichnerische Arbeit interessieren zu können. Die Antwort erreichte Ihn prompt mit dem Vorschlag, die eingeschickten Blätter samt Zugabe in Form eines Buches zu publizieren, in der Reihe der beliebten Schmunzelbücher des Verlages. Das Buch mit dem provokanten Titel "Warum leben Sie noch?" schlug ein und der Name Tony Munzlinger wurde im Kreise der Freunde des Schwarzen Humors und geschliffener Feder allmählich zum Begriff. Infolgedessen vertauschte Munzlinger allmählich den erlernten Beruf mit dem gewünschten. |
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Durch den Drehbuchautor und künftigen Produzenten Peter Märthesheimer kam Munzlinger in Kontakt mit dem Fernsehen. Märthesheimer hatte Munzlingers Buch gesehen und bot Ihm an, für eine seiner Sendungen, sie hieß „Das Kabinett des Herrn“, die notwendigen Trickfilmpassagen zu verwirklichen. Weitere Aufträge erhielt er durch Helga Märthesheimer und binnen kurzer Zeit schuf er zahlreiche Märchenfilm. Schließlich gab „Warum leben Sie noch?“ auch den Anstoß für einen satirischen Film, der sogar mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Der Cartoonist und Trickfilmer erfuhr rasch wachsende Reputation. Besondere Aufmerksamkeit erzielte er 1965 mit seinem Buch „Jazz-for Cats only“, eine Hommage an die großen Jazzmusiker, vornehmlich amerikanischer Herkunft, in dem er zugleich auch seine Erfahrungen mit der Musik sowie seinen musikalischen Vorlieben mit pointiertem Witz und und präziser Federschrift reflektierte. „LIFE“, die legendäre Illustrierte, widmete diesem Buch mehrere Seiten und spendierte Munzlinger obendrein das Cover. Eine Auszeichnung, die nur selten deutschen Künstlern oder Fotografen zuteil geworden ist.
1968 siedelte Tony Munzlinger nach Casesi bei Viareggio nach Italien über, wo er bis 1998 lebte und arbeitete.
Mittlerweile ist Tony Munzlinger nach Strela di Compiano in den ligurischen Appenin umgesiedelt. Er besucht jedoch stetig und oft seine Heimatstadt Wittlich, mit der er noch sehr verbunden ist. |
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FARPHALLI (Pimmel-Mappe)
ZERO mit V. Grotti
CASE CELESTI
PER BIMBI
IL NO
INTERIEURS
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VIA CRUCIS
GROTTLINGER mit V. Grotti
IL DIALOGO
VORSICHT ! FRAU
DANSE MACABRE
MARCHE FUNEBRE
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ZEICHENTRICKFILME |
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WARUM STERBEN SIE NICHT?
Kulturfilmpreis des Innenministers der Bundesrepublik;
Französische Kurzfilmprämie, Cenre National Paris
DIE SAUBERKEIT DER DEUTSCHEN FRAU
STILLE NACHT? HEILIGE NACHT?
GUTER MOND DU GEHST SO STILLE
MIEDERMORPHOSEN
MUNZLINGERS GARTENKALENDER
MUNZLINGERS JÄGERLATEIN
ORDNUNG MUSS SEIN!
DIE PRINZESSIN IN DER ZWIRNSPULE
DER HUT
DER KASTEN
DIE GESCHICHTE VOM WARTEN
DREI WÜNSCHE
DIE KLUGE GRETEL
VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN
WAS VATER TUT IST IMMER GUT
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FERNSEHSERIEN |
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UNTERWEGS MIT ODYSSEUS
DIE ABENTEUER DES HERAKLES
Mitautor der Fernsehserien
DER TRAUM VOM FAHREN
DER TRAUM VON DER VERSTÄNDIGUNG |
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BÜHNENBILDER & AUSSTATTUNGEN FÜR THEATER |
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DOKTOR KATZENBERGERS BADEREISE (Jean Paul)
KNOTENS TRAUM VOM STAAT (Leonard Reinirkens) |
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VERÖFFENTLICHUNGEN |
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