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Die Personen dieses seltsamen Schauspiels, dieser vielleicht unendlichen "Menschlichen Komödie", die Munzlinger inszeniert hat - anfangs noch verhohlen, dann aber immer offensichtlicher und mit einer gehörigen Portion von Vergnügen - bilden eine Serie von "Portraits". Es handelt sich nicht um Karrikaturen, sondern um wahre und wirkliche Portraits. Der Unterschied besteht darin, daß die Karikatur eine natürliche Basis hat: sie ist das Ergebnis einer ins Lächerlichen gezogene Deformation eines physischen und psychischen Aspekts "jener" Person; hier werden die lange Nase, die Segelohren, die unterwürfige Haltung noch verstärkt. Die Portraits von Munzlinger sind dagegen fast ein klassisches Bild - eine Erzählung, eine reale Wiedergabe von jemanden, den es gibt, der als Person existiert. Was das satirische Portrait (und hierum handelt es sich) vom normalen unterscheidet, ist nicht so sehr das Ziel, zu "beschreiben" oder "jene Person" publik zu machen im Hinblick auf ihren äußerlichen Aspekt, sondern zu entdecken und zu malen, wie diese Person "innen" ist, welche wahre Identität sich hinter dieser Fassade verbirgt und welche Rolle sie in der Gesellschaft spielt. |
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Alle Werke zum Thema Fahndungsportraits. |
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AB ENDE JANUAR ONLINE ! |
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